Lernen fürs Leben - mit Kopf, Herz und Hand

Schulprogramm

Inhalte

Vorwort zum Schulprogramm der GGS Pestalozzistraße 

Schwerpunkte des Schulprogramms

 - Grundvereinbarungen

 - Lesende Schule

 - Neue Medien

 - Stärkung der sozialen Kompetenz

 - Schulleben

- Weitere Schwerpunkte

  Grundsätze und Leitlinien des Schulprogramms

 - Pädagogischer Grundkonsens

 - Pädagogische Hilfen zur Umsetzung


Seine Entwicklung und permanente Überprüfung basiert auf

  • einer vertrauensvollen Zusammenarbeit des Kollegiums, die bestimmt ist von einem pädagogischen Grundkonsens
  • der Ausrichtung an den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten unserer Schulkinder sowie den Gegebenheiten des Schulbezirks
  • der konsequenten Abstimmung mit der Elternschaft in den Mitbestimmungsgremien.

Grundvereinbarungen

  • Wir ermöglichen jedem Kind einen Bildungsgang, der sein Leistungsvermögen und seine Fähigkeiten berücksichtigt.
  • Das schulische Lernen soll sich in einer angstfreien und freundlichen Atmosphäre vollziehen.
  • Ermutigung und Anerkennung der Schülerleistung fördern das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit.
  • Alle Kinder sollen sich angenommen fühlen und in ihrem Leistungsbewusstsein gestärkt werden.
  • Die Kinder werden angehalten, respektvoll und höflich miteinander - und mit Erwachsenen - umzugehen, das vorhandene Material schonend zu behandeln und die vereinbarten Klassenregeln einzuhalten.
  • Wir arbeiten intensiv mit den Eltern zusammen, pflegen umfassende Kontakte und beziehen sie in viele außerschulische Aktivitäten ein.
  • In Zeiten ständiger und immer schneller ablaufender Veränderungen wollen wir ein Schulklima erhalten, in dem sich alle Beteiligten heimisch fühlen können.

Lesende Schule

Unsere Kinder wachsen in einer medienorientierten Welt auf, deren schnelle Veränderungen häufig starke Verunsicherungen bewirken. Bücher sind anders. Ihre Vorzüge wollen wir herausstellen und nutzbar machen. Dabei grenzen wir das Buch als Teil der Medienwelt nicht gegen die "Neuen Medien" ab, sondern zeigen ein sinnvolles Miteinander auf. Wir wollen Lesefreude wecken und erhalten, den Kindern umfassende Lesefähigkeiten vermitteln. Mit dem Konzept der "Lesenden Schule" legen wir dafür die Grundlagen.

Neue Medien

Für das bereits genannte selbstverständliche Miteinander "alter und neuer Medien" schaffen wir zunehmend akzeptable Rahmenbedingungen. Alle Klassen verfügen über einen Internetzugang. Zusätzlich haben wir einen PC- Raum mit 8 weiteren Arbeitsplätzen und Internetzugang eingerichtet. Neben der Beschäftigung mit PC- Programmen zur Leseförderung (Antolin) leiten wir die Kinder zu einer zielgerichteten Nutzung der vielfältigen Möglichkeiten an.

Stärkung der sozialen Kompetenz

Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zeigen, dass Konflikte oft mit aggressivem Verhalten "gelöst" werden. Wer Angst hat, kann aber nicht gut lernen. Damit an unserer Schule das Lernen weiterhin in einer angstfreien und friedlichen Atmosphäre möglich ist, nutzen wir Konzepte zur Stärkung der sozialen Kompetenz, um die Kinder zu einem toleranten und friedvollen Umgang miteinander anzuleiten.

Schulleben

Der Ablauf der Schuljahre wird strukturiert durch fest eingeplante und regelmäßig wiederkehrende Aktivitäten. Wir würdigen verschiedenste Anlässe durch kleine oder größere Feiern, besondere Unterrichtsformen und dergleichen. Das ermöglicht allen Beteiligten, sich in besonderer Weise mit ihrer Schule zu identifizieren. Es entsteht auch ein Schulklima, in dem man sich angenommen und "heimisch" fühlen kann. Darüber hinaus dient es auch der Präsentation der Schule mit ihren Zielen und Absichten in einer breiteren Öffentlichkeit.

Weitere Schwerpunkte

Einen besonderen Stellenwert nehmen in unserem Schulprogramm auch die folgenden Konzepte ein:

  • Prävention gegen sexuellen Missbrauch
  • Umweltschutz
  • Verkehrssicherung
  • Öffnung nach außen

Weitere Ausführungen dazu finden sich im Schul- ABC.

Grundsätze und Leitlinien des Schulprogramms

Pädagogischer Grundkonsens

  • Wir ermöglichen jedem Kind einen Bildungsgang, der sein Leistungsvermögen und seine Fähigkeiten berücksichtigt.
  • Das schulische Lernen soll sich in einer angstfreien und freundlichen Atmosphäre vollziehen.
  • Ermutigung und Anerkennung der Schülerleistung fördern das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit.
  • Alle Kinder sollen sich angenommen fühlen und in ihrem Leistungsbewusstsein gestärkt werden.

Die Umsetzung dieser Grundgedanken wollen wir erreichen durch

  • die Entwicklung eines gewaltfreien Klimas
  • den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zwischen Kindern und Lehrern
  • die Förderung der Selbständigkeit, Selbstverantwortung und Selbststeuerung
  • die Behebung von Lerndefiziten.

Wurzeln fassen / Rituale pflegen

In Zeiten ständiger und immer schneller ablaufender Veränderungen wollen wir ein Schulklima erhalten, in dem sich alle Beteiligten heimisch fühlen können. Die Kinder werden angehalten, respektvoll und höflich miteinander - und mit Erwachsenen - umzugehen, das vorhandene Material schonend zu behandeln und die vereinbarten Klassenregeln einzuhalten.

  • Positive ( Körper- ) Kontakte unter den Kindern werden ermöglicht und gefördert.
  • Die Lehrer sorgen gemeinsam mit den Kindern für einen ansprechend gestalteten und strukturierten Klassenraum, in dem ein kindgemäßes, soziales Miteinander möglich ist und Arbeitsmittel problemlos gefunden werden.
  • Eine überschaubare Tagesplanung und das Einüben von Ritualen geben zusätzliche und zunehmende Sicherheit.
  • Der Tagesablauf ist möglichst immer gleich strukturiert. Phasen intensiver Arbeit und Zeiten der Ruhe wechseln sich ab mit Möglichkeiten zur Entspannung und Bewegung.

Pädagogische Hilfen zur Umsetzung

Innerer Differenzierung und Individualisierung

Den Grundsatz der inneren Differenzierung versuchen wir sowohl qualitativ als auch quantitativ umzusetzen

Qualitativ

  • Unterschiedliche Schülergruppen erhalten Aufgaben mit leistungsgemäßem Anspruchsniveau
  • Selbständige Erarbeitung eines Themas mit unterschiedlichen Hilfsmitteln
  • Einsatz von Arbeitsmitteln zur Veranschaulichung von Sachverhalten
  • Schüler entwickeln eigene Aufgaben für Mitschüler
  • Lehrerhilfe nach Bedarf
  • Ermöglichung von Partner- und Gruppenarbeit
  • Partner- und Selbstkontrolle lernen
  • Differenzierte Gestaltung der Klassenarbeiten
  • Einsatz von Tages- und Wochenplänen

Quantitativ

  • Unterscheidung von Pflichtaufgaben für alle und Zusatzaufgaben für schneller und leichter lernende Schüler
  • Bereitstellung zusätzlicher, motivierender Unterrichtsmaterialien für leistungsstarke Kinder
  • Einsatz von Lernsoftware

Im Lernbereich Deutsch ( schriftlicher Sprachgebrauch / Rechtschreiben ) ist es notwendig, über die Maßnahmen der inneren Differenzierung hinaus Formen der Individualisierung des Unterrichts aufzunehmen, um das Sprachvermögen der Kinder zu fördern.

Hierfür eignen sich folgende Arbeitsformen

  • Schülereigene Geschichten als Ausgangspunkt für individuelle, schülerzentrierte Lernhilfen
  • Regelmäßige Vorstellung dieser Texte für die Mitschüler
  • Individuelle Rechtschreibkorrektur ( Wörterhefte, Karteiarbeit, Computertraining )
  • Regelmäßige Vor- und Reinschrift
  • Regelmäßiger thematischer Aushang

Wenn Maßnahmen der inneren Differenzierung nicht ausreichen, werden im Rahmen der äußeren Differenzierung Gruppen gebildet, in denen genau beschriebene Defizite aufgearbeitet werden (z. B. LRS / Fördergruppen Mathematik). Dazu treffen die beteiligten Lehrer genaue Absprachen.